Blick in die Gegenwart beim Gottesdienst für die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenktafel, Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, Simsonweg, Berlin-Tiergarten, Deutschland

Wie sieht die Situation von Sinti und Roma in Neumünster aus? Was hat es mit der angeblichen "Armutszuwanderung aus Bulgarien" auf sich? Das sind nur zwei Aspekte, die der Gottesdienst am Montag, 27. Januar, in der Neumünsteraner Vicelinkirche um 18 Uhr aufgreift. Zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus möchte er ausdrücklich sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart in den Fokus nehmen.

Katholische und Evangelisch-Lutherische Kirche feiern diesen Gottesdienst gemeinsam. Gestaltet wird er von Mitgliedern des Runden Tisches für Demokratie und Toleranz zusammen mit den Pastoren Peter Wohs, Simone Bremer, Gerson Seiß und Propst Stefan Block. Für die Musik ist Vicelinkantor Karsten Lüdke verantwortlich.

Dem Gottesdienst voraus geht eine Feierstunde um 17 Uhr im Neumünsteraner Rathaus.

 + Ev.-Luth. Kirchenkreis Altholstein

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