Neumünster - BUNT statt braun.

Den Opfern gedenken

Den Opfern gedenken

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von den Alliierten befreit.

Roman Herzog führte 1996 den bundesweiten, gesetzlich verankerten "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" ein. Er erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden. 

Seit 2012 führt die Stadt Neumünster eine Gedenkveranstaltung am Rathaus (Mahnmal "1933") durch. Seitens des Bündnisses gegen Rechts ist der Wunsch geäußert worden, dass dieser Gedenktag zudem (und in Verbindung mit der Gedenkveranstaltung am Rathaus) auch mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Vicelinkirche gestaltet wird. Propst Stefan Block ist gebeten worden, die Predigt für diesen Gottesdienst zu halten.

In einem würdigen Verlauf wird in diesen Gottesdiensten dem Anlass angemessen der Opfer des Faschismus gedacht. Ihrem Vermächtnis „Nie wieder!“ ist bei allen Anlässen bisher eindeutig gerecht geworden. Tief bewegt verließen viele BesucherInnen die Kirche. Und viele konnten einmal über eigene Positionen nachdenken oder aber Trost und Mut für die Zukunft schöpfen, für unser weiteres gemeinsames Wirken.

Alle, die an der Vorbereitung und Durchführung der Gedenkgottesdienste beteiligt sind, geben ihre Beiträge zum Gottesdienst für eine Textsammlung frei, die zu einer Dokumentation des jeweiligen Tages zusammengefasst und bebildert wird und somit an dieser Stelle nachfolgende Generationen erinnern und mahnen soll.

Gedenktag 2014

 
ElementeRolle
Glocken 
Eingangsteil 
Eingangsmusik (Improvisation)Karsten Lüdtke
  
BegrüßungSimone Bremer
Lied: EG 83 mit geändertem Text – s. Textblatt 
  
Bußpsalm, EingangsgebetKpl. Görke
  
Lesungen 
  
Sinti und Roma: Opfer des NS-Regimes bis heute Zielscheibe von Ausgrenzung
Ausgrenzung und rassistische Verfolgung
Deportationsforschung in Neumünster
Völkermord an den Sinti und Roma
BgR
  
Lied: EG 282 
  
Predigt 
PredigtStefan Block
MusikKarsten Lüdtke
  
Credo (n. Dietrich Bonhoeffer)Simone Bremer
  
Kollekten- und Veranstaltungsabkündigungen, KanzelsegenGerson Seiß, C. Ostheimer
(Kollekte: Stolpersteine)Info
  
Dankopferlied: EG 606 
  
Fürbitte und Sendungsteil 
Fürbitten und Vater UnserMöbius (allgem. Opfer von Gewaltherrschaft),  Schumann (Sinti & Roma), Köster (Flüchtlinge), Friese (Euthanasie), Seiß (Juden)
  
Entlassung 
SegenG. Seiß
  
SchlussmusikKarsten Lüdtke

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Gedenktag 2013

 

ElementeRolle
Glocken 
Eingangsteil 
Eingangsmusik (Improvisation)Karsten Lüdtke
  
BegrüßungSimone Bremer
Lied: EG 374, 1.2 
  
Hinführung und Namensnennung von Neumünsteraner Opfern der Nazidiktatur (s. Stolpersteine) m. Entzündung von KerzenIngo Schumann+Christof Ostheimer (Lesung); (Lesung); Ulrike Schumann+Gisela Friese (Kerzen)
  
Bußpsalm (musikalisch)Karsten Lüdtke und Bachchor Neumünster
Bußteil mit Gnadenzusage, EingangsgebetSimone  Bremer, Ingo Schumann
  
Lesungen 
Alttestamentliche Lesung: Klagelieder Jeremias 1, 1-5Henning Köster
Leçons de ténèbres… (François Couperin)Karsten Lüdtke, Birgit Glatz
  
Gegenwartstexte aus Konzentrationslagern (Egon MindenElie Wiesel)P. Kosian
Lied: EG 366, 1-5 
  
Ev.-Lesung: Lk. 18, 9-14Pf. Wohs
Lied: EG 428, 1.3.5 
  
Predigt 
Predigt (zu Lk. 18, 9-14)Stefan Block
ChormusikKarsten Lüdtke und Bachchor
  
Credo(P. Kosian)
  
Kollekten- und Veranstaltungsabkündigungen, KanzelsegenP. Kosian
(Kollekte: Runder Tisch f. Toleranz u. Demokratie + Gedenkstättenarbeit Kaltenkirchen-Springhirsch)Info
  
Dankopferlied: „Wenn das Brot, das wir teilen…“ 
  
Fürbitte und Sendungsteil 
Statements/Gebetsanliegen zur gegenwärtigen Situation (in NMS)a) Silke Lengb) Henning Möbiusc) Pf. Wohs
Fürbitten und Vater Unser 
  
Lied: EG 433 (3x) 
Entlassung 
SegenPn. Bremer
  
Schlussmusik (Joh. S. Bach: Fantasie g-moll, BWV 542/I)Karsten Lüdtke

 

2013

Gedenkrede und Kranzniederlegung am Rathaus

Dr. Olaf Tauras
Oberbürgermeister

27. Januar 2013, um 11.30 Uhr
Rathausinnenhof

Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter 
der Politik,
von Vereinen und Verbänden,
der Kirche
und dem Runden Tisch für Toleranz und Demokratie,
liebe Neumünsteranerinnen und Neumünsteraner,
meine sehr geehrten Damen und Herren.
 
Ich begrüße sie im Namen der Stadt Neumünster hier im Innenhof des Rathauses an unserem Mahnmal „Gegen Diktatur und Gewaltherrschaft in Deutschland“ und danke ihnen für die Teilnahme an dieser Gedenkveranstaltung.
Gleichzeitig darf ich Ihnen im Namen des ebenfalls anwesenden Stadtpräsidenten, Friedrich-Wilhelm Strohdiek, herzliche Grüße übermitteln.
Es war vor einem Jahr, als wir an gleicher Stelle erstmalig den Opfern des Nationalsozialismus anlässlich des Holocaust-Gedenktages gedacht haben. Die Gedenkfeier 2012 gab uns einerseits die Möglichkeit, uns an die Geschichte zu erinnern und andererseits die Kraft, für die im Jahr 2012 aktuell zu bewältigenden Aufgaben gegen Rechtsextremismus.

Im Anschluss an die Feierlichkeiten war allen klar: Das durfte und konnte keine einmalige Aktion bleiben, sondern der Tag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus sollte auch zukünftig an jedem 27. Januar eines Jahres in unserer Stadt begangen werden.
Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen dem Aufruf zu dieser Gedenkfeier gefolgt sind. Meine besondere Freude möchte ich aber darüber zum Ausdruck bringen, dass der Kirchenkreis Altholstein und die katholische Kirche den Gedenktag aufgegriffen und zu seinem Anlass einen ökumenischen Gottesdienst abgehalten haben.
Viele von den hier Anwesenden waren gerade auch in der Vicelinkirche und haben dem Gedenkgottesdienst beigewohnt.
Sie alle bilden damit einen würdigen Rahmen für diese Veranstaltungen und drücken mit ihrer Teilnahme gleichzeitig ihren Respekt und ihre Trauer gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus aus.

Der 27. Januar wurde im Jahre 1996 mit Bedacht als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus proklamiert, denn es war am 27. Januar 1945, als Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau befreiten.
Ein Tag des Aufatmens für viele Menschen, die dem Nazi-Regime nicht zum Opfer gefallen sind. Aber auch ein Tag, an dem klar wurde, dass  viele Millionen andere Menschen nicht mehr gerettet werden konnten.

Der 27. Januar ist der Tag, an dem der unvorstellbar vielen Menschen gedacht wird, die unter der totalitären Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten entrechtet, verfolgt, gefoltert und ermordet wurden, nur weil sie nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten: Juden, Christen, Sinti und Roma, Behinderte, Homosexuelle, Widerstandskämpferinnen und -kämpfer, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Andersdenkende. 

Auch Jahrzehnte nach Ende des Krieges müssen wir uns diesem Teil unserer deutschen Geschichte immer wieder bewusst werden.
Roman Herzog sagte anlässlich der Rede zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus 1996: „Geschichte verblasst schnell, wenn sie nicht Teil des eigenen Erlebens war. Deshalb geht es darum, aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden zu lassen. Wir wollen nicht unser Entsetzen konservieren. Wir wollen Lehren ziehen, die auch künftigen Generationen Orientierung sind.“

Meine sehr geehrten Damen und Herren, es geht am heutigen Tag nicht nur um die Erinnerung an sich, sondern auch um die Vermittlung des Geschehenen an die nachfolgenden Generationen und um die Reflektion der unvorstellbaren Gräueltaten. Die Beschäftigung mit der Geschichte dient der Orientierung in der Gegenwart. Es ist wichtig, sich zu erinnern, um auf aktuelle Entwicklungen in Deutschland richtig reagieren zu können.

Ja, wir wollen mit der heutigen Gedenkfeier ein Zeichen setzen wider das Vergessen, in Erinnerung der vielen Opfer und als Mahnmal für nachfolgende Generationen. Aber wir finden uns auch zusammen, um aufkeimenden rechtsextremistischen Tendenzen die Stirn zu bieten.
Wie dieses bürgerschaftliche Engagement gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus aussehen kann, hat diese Stadt, habe viele tausende Bürgerinnen und Bürger, im letzten Jahr bewiesen. Wir haben gemeinsam, mit viel Einsatz aus allen gesellschaftlichen Bereichen, gezeigt, dass Neumünster eine bunte, eine vielfältige Stadt ist und Rechtsextreme hier nicht erwünscht sind. Nicht hier in Neumünster, nicht im Land, nirgendwo! Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten, bei den Kirchen, bei den Parteien, den Gewerkschaften, den vielen Vereinen und Verbänden, bei dem Runden Tisch für Toleranz und Demokratie und vielen anderen, aber insbesondere bei den Neumünsteranerinnen und Neumünsteranern, für dieses gemeinschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus bedanken.
Mehrfach mussten wir uns formieren, um der NPD entgegentreten. Meine Damen und Herren, dies ist uns mit Erfolg gelungen und ich glaube, unsere Stadt hat damit nachdrücklich bewiesen, dass sie eben keine Hochburg der Rechtsextremisten ist, als die sie über Jahre verschrien war.
Neumünster ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Hier leben viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und Nationalität friedlich miteinander und gerade diese Mischung ist es, die unsere Gemeinschaft wertvoll und lebenswert macht.
Frau Prof. Dr. Rita Süßmuth sagte einmal: 
„Wir wissen aber auch um die erneuten Gefahren von Nationalismus, Antisemitismus, Rassenhass und Fundamentalismus bei uns in Deutschland und anderswo - Tag für Tag. Und wir wissen, wie sehr politische Wachsamkeit gefordert ist. Es ist unsere Pflicht, über den Holocaust aufzuklären, um eine Wiederholung dieser grauenhaften Geschehnisse zu verhindern. Gerade viele der jungen Generation wollen wissen, was geschehen ist. Sie wollen die Erinnerung daran wach halten. Sie möchten bewusst machen, vorbeugen und verhindern. Die Jugendlichen wollen diese Aufgaben mit Leben erfüllen, weil die Gefahren und Gefährdungen, die durch Radikalismus. Extremismus, Menschenverachtung und nationale Hybris entstehen, mit dem Ende des Nationalsozialismus nicht für immer beseitigt wurden.“

In diesen Worten wird eine wichtige Aufgabe deutlich: Es gilt, insbesondere die jungen Menschen durch Aufklärung und Information vom Rechtsextremismus fernzuhalten und ihm so seinen Nährboden zu entziehen.
Der Holsteinische Courier prägte die Aktion „Euer Hass ist unser Ansporn. Wir lassen unsere Stadt nicht im Stich.“ 
Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir lassen nicht nur unsere Stadt nicht im Stich, sondern auch ganz besonders die junge Generation in unserer Stadt nicht!

Wir müssen uns stets der rechtsextremistischen Gefahr bewusst sein und müssen alles Erdenkliche tun, damit sich so bestialische Verbrechen wie die der „Zwickauer Terrorzelle“ nicht wiederholen.
Ich kann nicht verstehen, warum es gerade vor dem Hintergrund unserer Geschichte immer noch Menschen gibt, die mit ihrer rechten Gesinnung Jagd auf vermeintlich Fremde machen.
Es muss uns gelingen, diesen rechtsextremistischen Tendenzen in unserem Land Einhalt zu gebieten.
Im letzten Jahr haben wir viel dafür in Neumünster getan, aber wir müssen die gewonnene Stärke mitnehmen und daraus die Kraft schöpfen, um Tag für Tag gegen Rechtsextremismus zu kämpfen und insbesondere Kinder und Jugendliche aufzuklären. Der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie arbeitet mit viel Hingabe an diesem Ziel. Und so möchte ich denn auch die Gelegenheit nutzen, um auf eine sehr interessante und hochkarätig besetzte Veranstaltung hinzuweisen: „Ist Faschismus (nur) eine Meinung? Wie sollen wir Demokraten umgehen mit NPD und anderen Nazis“ am 08. Februar um 17.30 Uhr im Museum Tuch und Technik mit Edzard Schmidt-Jortzig und Hans-Ernst Böttcher.

Sie sehen, in Neumünster wird ganz konkret gearbeitet. Und meine sehr geehrten Damen und Herren, viele weitere Aktionen werden folgen.
So planen wir derzeit beispielsweise, eine Ausstellung des Bundesverfassungsschutzes ins Rathaus zu holen, um speziell Jugendlichen einen Einblick in die Strategien und Strukturen des Rechtsextremismus aufzuzeigen, damit sie nicht auf dieses Gedankengut hereinfallen.

Aber wir wollen nicht nur Menschen aufklären und Bewusstsein für dieses Thema schaffen, sondern wir wollen als Stadt auch zeigen, dass Integration in Neumünster gelebt wird.
Wie können wir Rechtsextremisten am besten zeigen, wie falsch ihre Ansichten sind?
Indem wir ihnen zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Stadt erwünscht sind, wir gerne mit ihnen zusammenleben und wir gemeinsam unser vielfältiges, buntes und demokratisches Gemeinwesen bilden. Es muss uns gelingen, die Willkommenskultur für Migrantinnen und Migranten in dieser Stadt zu verbessern. Auch vor diesem Hintergrund wurde auf Vorschlag der Verwaltung hin durch die Ratsversammlung die Stelle einer oder eines Integrationsbeauftragten bei der Stadt Neumünster eingerichtet und soll nun bald besetzt werden.

Liebe Anwesende, wir dürfen die Zeit des Holocausts und des Krieges nicht vergessen.
Daran soll uns auch das Mahnmal erinnern, vor dem wir hier und heute stehen und an dem wir zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gleich Kränze niederlegen wollen.
Ein Mahnmal, das lange Zeit ein Schattendasein in unserer Stadt fristete, das mit diesem Gedenktag aber wieder an Bedeutung gewonnen hat. Es verweist mit der 1933 auf das tragische Jahr, an dem Hitler an die Macht kam und ab dem so viel Leid über die Menschheit gebracht wurde. Gleichzeitig steht dort geschrieben: „Gegen Diktatur und Gewaltherrschaft in Deutschland“.

Genau darum geht es uns heute und geht es uns immer:
Wir wollen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen!
Genau dieses tun Sie mit Ihrer Anwesenheit heute und dafür möchte ich mich bei Ihnen bedanken.
Ich darf Sie nun um eine Schweigeminute für die Opfer des Nationalsozialismus und für die Opfer von Rechtsextremismus bitten und möchte im Anschluss diejenigen nach vorne bitten, die einen Kranz am Mahnmal niederlegen möchten.
....
....
Vielen Dank
 

 

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2013

 
ElementeRolle
Glocken 
Eingangsteil 
Eingangsmusik (Improvisation)Karsten Lüdtke
  
BegrüßungSimone Bremer
Lied: EG 374, 1.2 
  
Hinführung und Namensnennung von Neumünsteraner Opfern der Nazidiktatur (s. Stolpersteine) m. Entzündung von KerzenIngo Schumann+Christof Ostheimer (Lesung); (Lesung); Ulrike Schumann+Gisela Friese (Kerzen)
  
Bußpsalm (musikalisch)Karsten Lüdtke und Bachchor Neumünster
Bußteil mit Gnadenzusage, EingangsgebetSimone  Bremer, Ingo Schumann
  
Lesungen 
Alttestamentliche Lesung: Klagelieder Jeremias 1, 1-5Henning Köster
Leçons de ténèbres… (François Couperin)Karsten Lüdtke, Birgit Glatz
  
Gegenwartstexte aus Konzentrationslagern (Egon MindenElie Wiesel)P. Kosian
Lied: EG 366, 1-5 
  
Ev.-Lesung: Lk. 18, 9-14Pf. Wohs
Lied: EG 428, 1.3.5 
  
Predigt 
Predigt (zu Lk. 18, 9-14)Stefan Block
ChormusikKarsten Lüdtke und Bachchor
  
Credo(P. Kosian)
  
Kollekten- und Veranstaltungsabkündigungen, KanzelsegenP. Kosian
(Kollekte: Runder Tisch f. Toleranz u. Demokratie + Gedenkstättenarbeit Kaltenkirchen-Springhirsch)Info
  
Dankopferlied: „Wenn das Brot, das wir teilen…“ 
  
Fürbitte und Sendungsteil 
Statements/Gebetsanliegen zur gegenwärtigen Situation (in NMS)a)  Silke Lengb) Henning Möbiusc) Pf. Wohs
Fürbitten und Vater Unser 
  
Lied: EG 433 (3x) 
Entlassung 
SegenPn. Bremer
  
Schlussmusik (Joh. S. Bach: Fantasie g-moll, BWV 542/I)Karsten Lüdtke

Als besondere Erlebnisse im Jahr 2016 sind hervorzuheben: eine Ausstellung über die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" und ihre Eröffnung durch den konzeptionellen Organisator, Dr. Hans Coppi, sowie von Frau Dr. Geertje Andresen mit ihrem Vortrag "Landesverräter oder Helden des Widerstands – die Rote Kapelle in Zeiten des Kalten Krieges". Am Folgetag führte Dr. Hans Coppi zwei Klassen des Geschichtsprofils aus der Klaus Groth Schule durch die Ausstellung und diskutierte anschließend mit ihnen.

In diesem Jahr widmet sich der Gedenktag neben allen Opfergruppen des Nationalsozialismus ganz speziell auch den Opfern der sog. "Euthanasie". Neben der Gedenkfeier mit Ansprache und Kranzniederlegung durch den OB und dem Ökumenischen Gottesdienst in der Vicelinkirche wird es im Anschluss einen Vortrag von Meinhard Jaster über die Aufarbeitung der "Euthanasie-Verbrechen" in unserer Nachbargemeinde Nortorf geben, und zwar im Gemeindehaus der Vicelinkirche. Dabei soll auch der betreffende NDR-Filmbericht zum Einsatz kommen.

Ablauf der Holocaust-Gedenkveranstaltung am 27.01.17
17:00 Uhr Feierstunde am Rathaus mit Ansprache OB und Kranzniederlegung
17:30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der Vicelinkirche
18:30 Uhr Vortrag zum Thema "Euthanasie" im Gemeindehaus Vicelinkirche (Haus der Begegnung) von Herrn Jaster (Bürgerforum Nortorf)
19:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

 

 
 
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