Neumünster - BUNT statt braun.

Begrüßung und Gebet

Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Vor 69 Jahren haben Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Was sie damals sahen, hat sich auch in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt.

Auschwitz steht für die systematische Ermordung von Millionen von Juden – und bleibt Mahnmal einer erschreckenden Tyrannei.
In den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten sind die Mehrheit der europäischen Juden unter grausamsten Bedingungen umgekommen. Doch auch Menschen der Volksgruppe Sinti und Roma, Menschen mit anderer sexueller Gesinnung, politisch Freidenkende, Menschen mit Behinderungen fanden in den Lagern den Tod.

Heute - an diesem Gedenktag - fragen wir uns einmal mehr, wie konnte das geschehen? Und wir wollen zur Wachheit aufrufen, dass Ähnliches sich nie wieder ereignen kann. Deswegen schauen wir heute zurück und Gedenken der Opfer – und gleichzeitig blicken wir in unsere Gegenwart: Was geschieht heute – wieder mitten in Europe, in unserem Land, mit Menschen, die uns fremd sind.
Mit Asylsuchenden, mit Sinti und Roma.

GEBET
Gott, du rufst uns in den Widerstand.
Wir wollen es nicht vergessen.

Amen.